Protokoll des Arbeitstreffens der Freundeskreise vom 22.11.08


Beginn: 9 Uhr 30


Teilnehmer : Europäischer Freundeskreis Hainburg

Karin Steinkamp, 1. Vors.

Angelika Mohr, 2. Vors.

Karolina Becker, Kassiererin

Lioba Seipel, Schriftführerin


Europäischer Freundeskreis Trumau

Erich Frauenhofer, 1.Vors.

Helene Krobath


Europäischer Freundeskreis Alberndorf

Antoinette Kozmich, 1. Vors.


Lien Europeen Vernouillet

Danny Servant, 1. Vors.

Henry Pefferkorn

Ursula Pefferkorn




1) Verschwisterungsfeierlichkeiten

Karin Steinkamp verteilt einen Zettel über die Entstehung der Partnergemeinden. Die Jubiläen sollten alle 5 und 10 Jahre stattfinden. Anhand des Blattes hätten Alberndorf und Trumau am 6.10.08 ihr 35 –jähriges Jubiläum feiern können.

Früher war es so, dass die politische Gemeinde für Rückverschwisterungsfeierlichkeiten die Initiative ergriffen hat. Zurzeit hat man jedoch den Eindruck, dass die Gemeinden den Gedanken der Verschwisterung immer mehr hinterfragen.

Wie kann man diesem Trend entgegensteuern?


Die Partnervereine müssen die polit. Gemeinde auf anstehende Feierlichkeiten hinweisen. Die Vereine sollten Konzepte für Feste ausarbeiten und dann die Gemeinde mit einbeziehen. Der Zusammenhalt unter den Partnervereinen ist größer als unter den Politikern. Ein großes Problem ist sicher die Finanzierung der Veranstaltungen, insbesondere die Unterbringung der Gäste. Leider ist die Bereitschaft, einen Gast aus der Partnergemeinde aufzunehmen, in der Bevölkerung nicht mehr sehr groß.


Angelika Mohr regt an, die Teilnehmer einer Fahrt vorher zu fragen, wer in einer Familie bzw. in einem Hotel übernachten möchte. Die Gäste, die in einer Pension oder einem Hotel schlafen, müssen dann für ihre Kosten aufkommen, allerdings sollten die Kosten nicht zu hoch sein. Erich Frauenhofer meint, dass man die Kosten aufteilen könnte, z.B. 50-60% der Gast, 20-30% die Gemeinde, 10-20% der Verein.


Die Unterkunft in Privatquartieren ist natürlich im Sinne der Verschwisterung einer Hotelunterbringung vorzuziehen, da hieraus auch immer wieder neue Freundschaften entstehen können. Eine weitere Anregung ist es, für die Personen, die im Hotel schlafen, Familien zu finden, die diese Gäste zu einem Essen einladen.

Es ist aber auch teilweise schwierig, Teilnehmer für eine Fahrt zu finden, wenn sie in Privatquartieren untergebracht sind, weil sie dann Bedenken haben, sie müssten bei einem Gegenbesuch auch wieder jemand aufnehmen.


Im Bezug auf das Ausrichten einer Veranstaltung meint Danny Servant, dass der jeweilige Verein einen Ablaufplan ausarbeitet, damit zur Gemeinde geht und die entsprechenden Aufgaben dann verteilt werden. Außerdem sollten die Planungen rechtzeitig erfolgen, damit die Gemeinde sich darauf einstellen kann, und Gelder für die Finanzierung bereitstellt.


In diesem Zusammenhang fragt Karin Steinkamp nach, welche Zuschüsse die Partnergemeinden an die Vereine bezahlen.


Der EFH bekommt für jeden Teilnehmer, der an einer Fahrt in eine Partnergemeinde teilnimmt, 40 € Zuschuss. Außerdem bekommt der Verein pro Mitglied einmal jährlich einen bestimmten Betrag. Für die Teilnahme an der Internationalen Freizeit muss jeder Jugendliche 100 € bezahlen, der Rest übernimmt die Gemeinde.


Der EFA bekommt keine Zuschüsse von der Gemeinde, für Fahrtkosten muss der Verein selbst aufkommen. Finden in Alberndorf Veranstaltungen des Vereins z. B. im „Stadl“ statt, muss der Verein keine Miete bezahlen. Da Fr. Antoinette Kozmich das Amt erst kurz übernommen hat, kann sie diesbezüglich keine näheren Angaben machen, sie möchte einiges erst mit Bürgermeister Neubauer besprechen.



In Trumau müssen die Kinder für die Jugendfreizeit einen Unkostenbeitrag von 40 € bezahlen, der Rest zahlt die Gemeinde. Beim Euroquiz werden die Gäste von der Gemeinde zu einem Essen eingeladen, das unterstützt auch den Verein. Außerdem beantragt der Verein jährlich ca. 600 €, egal ob Veranstaltungen stattfinden oder nicht.



2) Termine 2009


Alberndorf :13.4.09 Grean


Trumau: Die Trumauer werden in Zukunft im 2 Jahres-Rhythmus das Euro-Quiz und ein

Folklorefest veranstalten. 2009 fängt mit dem Euroquiz an.

19.2.09 Jahreshauptversammlung des EFT

19.9.09 Euroquiz


Vernouillet: 26.-28.6.09 Musikfest, Euroquiz ?

Dieser Termin wurde am 1.Dez. telefonisch zwischen Hr. Pefferkorn und

Hr. Bessel vereinbart. Hr. Bessel kann an Wochenende 19.-21.6.09 wegen des Hassia- Jubiläums in Klein-Krotzenburg nicht.

25.07.-1.8.09 Internationale Freizeit

12.12.09 Weihnachtsmarkt


Hainburg: 5.6.-7.6.09 Hainburger Markt

22.8.09 EFH 25 Jahre -Feier

evtl. 11./12. -14. Juli gemeinsame Fahrt nach Schengen/ Luxemburg und Umgebung

1. Adventswochenende Weihnachtsmarktfahrt nach Hamburg mit Besuch eines Musicals, mit evtl. Beteiligung der Partnergemeinden.


Die Trumauer sind grundsätzlich bereit, sich wieder am Hainburger Markt zu beteiligen. Die anfallenden Kosten für Stand etc. müssen jedoch abgeklärt werden. Der EFH könnte dann evtl gemeinsam mit dem EFT einen Stand aufbauen.

Der Schüleraustausch zwischen Vernouillet und Hainburg könnte in der Zeit vom 13.-19.4.09 stattfinden. Die Jugendlichen würden nach Vernouillet fahren. Danny Servant würde es aber begrüßen, wenn die Jugendlichen sich vorher schon über das Internet austauschen würden. Das heißt für den EFH rechtzeitig über die Schulen oder Vereine Kinder zu suchen, die am Austausch interessiert sind. Auch muss rechtzeitig nach 1-2 Betreuern gesucht werden, die die Jugendlichen begleiten.



3) Einbinden der örtlichen Vereine der Partnergemeinden


Es wäre schön, wenn die Vereine untereinander wieder mehr Kontakt aufnehmen würden. In Trumau hat der Chor des Volksbildungswerk besonderes Interesse gezeigt.


In Hainburg könnte man über den Kulturausschuss/die ÖVV die Vereine über einen Brief, Berichte in den Sitzungen, das Interesse der einzelnen Vereine wecken. Falls die Gemeinden ihre Aktivitäten weiter zurück fahren, sollte man versuchen, über die Vereine die Kontakte weiterhin aufrecht zu erhalten.


Der Besuch der Bürgermeisterin von Vernouillet in Trumau zum Euroquiz hat wieder

„frischen Wind“ in die Beziehungen zwischen Österreich und Frankreich gebracht. Sie würde ein gemeinsames Treffen aller 4 Bürgermeister der Partnergemeinden sehr begrüßen. Die Bürgermeisterin vertraut aber auch besonders den Partnervereinen, da hier die Politik außen vor bleibt.


Zum Schluss betont Erich Frauenhofer noch mal, dass die jährlichen Arbeitstreffen auch weiterhin sehr wichtig sind und weiterbestehen sollen. In diesem Jahr war es sehr konstruktiv und es kamen neue Ideen.


Sein Dank geht an Hr. und Fr. Pefferkorn und Hr. Danny Servant, die vom Lien Europeen

dabei waren und dass der französische Vorstand wieder aktiver ist als in den letzten Jahren.

Besonders schön war, dass Fr. Kozmich aus Alberndorf dabei war, die sicher kein leichtes Amt vom leider im August verstorbenen Rudi Eibel übernommen hat.


Karin Steinkamp hat diesen Worten nicht mehr viel hinzu zufügen, sie betont aber auch noch einmal, dass es gut war, dass aus allen vier Partnervereinen eine Delegation dabei war.

Außerdem fanden alle Beteiligten, dass die Idee, das diesjährige Arbeitsgespräch als Drittortbegegnung zu gestalten, sehr positiv war und man das auch in Zukunft beibehalten sollte. Wenn jeder seine Anreise selbst trägt und die Hotelkosten geteilt werden, ist diese neue Art der Arbeitstreffen sicher auch weiter möglich.







Das nächste Arbeitstreffen soll am 14.11.09 stattfinden.


Zu Beginn des Treffens der Teilnehmer am Abend des 21. Nov. wurde in einer Schweigeminute des verstorbenen ehemaligen Vorsitzenden des EFA

Rudi Eibel gedacht.




Lioba Seipel

Schriftführerin

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